
Der Wald
Die Kraft des Waldes
Der Wald ist mehr als eine Ansammlung von Bäumen. Er ist Sinnbild für den Kreislauf des Lebens (Vierjahreszeiten) und ist die Gegenwelt zur städtischen Ruhelosigkeit.
Er ist ein magischer Ort zum Durchatmen, wo wir zur Ruhe kommen und unsere Seele baumeln lassen können. Er lädt uns zu achtsamen Spaziergängen für alle Sinne ein und es lohnt sich dieser Einladung zu folgen. Dabei werden die Kneipp’schen Elemente Bewegung und Lebensordnung ideal verbunden. Die Elemente Heilkräuter und Wasser findet man ebenso im Wald.
Im Japanischen nennt man Waldbaden „Shinrin Yoku“, was so viel bedeutet mit allen Sinnen in die Stille und Unberührtheit des Waldes einzutauchen.
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen den positiven Effekt des Waldspaziergangs. Demnach verbessert bereits ein kurzes Waldbad die Atmung, den Puls und den Blutdruck. Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher wirken stresslindernd.
Unser vegetatives Nervensystem kommt in einen Zustand der Entspannung und Regeneration. Der Parasympathikus (Ruhenerv) wird aktiviert.
Nach einem Aufenthalt im Wald fühlen wir uns meist erfrischt, ausgeruht, gestärkt und der Kopf ist wieder frei.
Doch der heilsame Effekt geht noch viel weiter. Die Waldluft wird zur grünen Apotheke. Sie stärkt unser Immunsystem, indem unsere natürlichen Killerzellen ansteigen, die sich u. a. um die Abwehr von Viren kümmern. Nach einem Waldspaziergang steigt die Zahl der körpereigenen Helfer um etwa 30% bis 50% an.
Verantwortlich sind dafür die Terpene. Terpene sind Duft- und Botenstoffe, die von den Bäumen ausgestoßen werden und so die Waldluft anreichern. Diese nehmen wir dann durch das Einatmen aber auch über unsere Haut auf.
Wir haben eine grüne Wunderpille, die nichts kostet, das ist doch wundervoll!